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Bericht Trainingskurs Wolfsberg 2006WOLFSBERG 02.-08.07.2006Von Profis, Stöpseln, Mäusen und Anderen...Zurück vom ersten Trainingslager des WAT-Athletics der LeichtathletInnen und Kunstturnerinnen ( inklusive ein paar Gästen ) ein Eindruck von unserer tollen Trainingswoche: Die Teilnehmer: Sabine Hirsch, Alex Röhrenbacher, Doris Auer, Karoline Strebinger, Wolfgang (Wuff) Schebesta, Thomas Nestrasil, Klaus und Clemens Leitner, Daniel Dibon, Martin Pflügler, Daniel Psota, Alexander Schmidt, Hubert Hein, Hermann Andrecs, Elin Frühstück, Alexandra Huber SO. 02.07.2006 - 1.TAG Nachdem wir drei Autos mit Gepäck und insgesamt 13 Personen „vollgestopft“ hatten, ging es los in Richtung Wolfsberg. Nach einigen Stunden Fahrt und einer kurzen Pause erreichten wir unser neues Zuhause den Gasthof Silberberg. Zimmer beziehen und ab zur ersten Trainingseinheit ins Stadion. Dort wurden wir von unseren lieben Freund Hermann bereits erwartet und herzlich Willkommen geheißen. Hermann hat es möglich gemacht, dass wir in dieser Woche im Stadion in Wolfsberg trainieren durften. Fußball und Frisbee standen auf dem Programm. Danach gings zu Fuß zurück ins Quartier: das leckere Abendessen wartete bereits und damit es danach niemandem fad wurde, packten wir den Hüpfgummi aus: Seite - Seite - Mitte – Breite… MO. 03.07.2006 – 2.TAG
Tagwache war für die meisten (manche Profis weigerten sich...) um ca. 7.35 – fit für die erste Trainingseinheit des Tages: um 7.45 (pünktlich!) gings los zum Dauerlaufen.
8.30 Frühstück für alle, danach umziehen und ab zum Training. Um 9.30 waren alle fit und motiviert im Stadion. Die Vormittagseinheit wurde unterschiedlich gestaltet: Die Profis hatten eine Stabhochsprungeinheit am Programm und die „Anderen“ beschäftigten sich mit Hürden und Laufkoordination. Pünktlich um 13.00 waren alle zum Mitagessen zurück. Nach einer viel zu kurzen Mittagspause gings um 15.00 wieder los: Unter den strengen Augen von Coach Thomas wurden unsere Basketballkünste verfeinert. Das abschließende Match konnten alle verletzungsfrei überstehen, wenn auch der eine oder andere über böse Fouls klagte...Leider überraschte uns dann der Regen, und so musste die geplante Staberleinheit der „Anderen“ leider abgesagt werden und wir beschäftigten uns mit den schönen Stufen der Zuschauertribüne… ![]() Zurück nach Hause, duschen, essen und vielleicht noch ein bisschen spielen – wer spielt mit Phase 10? DI. 04.07.2006 – 3.TAG Alte Routine – der Dauerlauf – immer weniger beteiligten sich am Wahlpflichtprogramm – Ausreden gabs genug, aber die Fleißigen ließen sich nicht abhalten ihr Programm durchzuziehen… In der Vormittagseinheit standen außer Laufschule und Reaktionsübungen auch noch Weitsprung und die erste Wurfeinheit am Programm. So mancher hatte das erste Mal einen Diskus in der Hand...
Nach dem Mittagessen ging es mit dem Auto nach St.Paul. Dort trafen wir Hermann mit seiner Frau, um eine kleine Wanderung auf die Ruine Rabenstein zu machen. Mit viel Spass, einem Hut, einen Stock und einen Regenschirm wanderten wir der Ruine entgegen. Oben angekommen erprobten einige ihre Kletterkünste und nach einer kleinen Erfrischung im Gasthaus traten wir den Rückmarsch an. Dann waren alle froh nach einer kühlen Dusche endlich beim Abendessen zu sitzen – wer mag seine Nachspeise nicht? Die Burschen (aber nicht nur die) hatten noch einen Fixtermin: Deutschland spielte WM-Halbfinale gegen Italien. Wie von allen erhofft, am meisten von Thomas und Wuff, die als treue Fans sogar mit den richtigen T-Shirts ausgestattet waren, hat natürlich Italien gewonnen…MI. 05.07.2006 – 4.TAG Freudige Botschaft des Tages: Hubert, der Trainer der Profis und Alexander, deren Kollege, werden am Nachmittag ankommen. Aber zuerst: Dauerlauf, Frühstück und Vormittagstraining. Die zweite freudige Botschaft: Die erste Staberleinheit für die „Anderen“. Na da haben wir doch noch ein paar Talente entdeckt…Sehnsüchtig wird am Nachmittag die Ankunft des Trainers erwartet: die 2. Staberleinheit der Profis konnte über die Bühne gehen. Na ob die wirklich besser sind als die „Anderen“? Der Rest der Truppe durfte mit den Hürden kämpfen und den Kugelstoss erforschen. Nach dem Abendessen konnte das große Ziel von Doris, den Mäusen die Kippe am Reck beizubringen, trotz großer Anstrengungen leider nicht erreicht werden, dafür waren Karo, Thomas und Alex schon fast perfekt beim Umschwung... DO.06.07.2006 – 5.TAG Auch heute gabs wieder eine Versammlung zum Dauerlauf und so manch eine die sich bis jetzt erfolgreich gegen den Morgensport gewehrt hatte, konnte doch noch überzeugt werden... Unsere erste Einheit nach dem Frühstück widmeten wir ganz der Laufkoordination und wir versuchten uns das erste Mal an den Startmaschinen. Diesmal waren alle mit dabei: die Profis und die „Anderen“, die kleinen Stöpsel und der große und auch unsere Mäuse. Zum Abschluß gabs noch eine Weitsprungeinheit und dann freuten sich alle auf das Mittagsessen und auf den anstehenden Besuch im Freibad von Wolfsberg. Na das war eine tolle Abkühlung!Wir vergnügten uns nicht nur beim Schwimmen sondern stellten fest, dass so manch einer von uns auch beim Wasserspringen gute Figur machte. Die Burschen wagten sich fast alle vom 7m Brett und der große Daniel sprang sehr mutig auch vom 10er. Unsere liebe Karo konnte alle mit einerm Salto rückwärts vom 5er verzaubern – und die Sensation des Tages: unsere Mäuse Alexandra und Elin wagten sich ohne Furcht vom 3m Brett und sogar Wuff hat sich dann doch noch zu einen Sprung hinreißen lassen… ![]() Nur ein paar wenige wagten nicht den Sprung ins tiefe Wasser von den unglaublich hohen und gefährlichen Sprungtürmen… Auch die Regeneration kam im Bad nicht zu kurz: unsere Jüngsten luden zur Massage ein – oh war das angenehm… Etwas später als sonst gings heute zurück zum Quartier: Grillabend war angesagt. Nach dem Grillen wurden wieder eifrig die beiden Reckstangen im Garten frequentiert – Fortschritte waren immerhin schon zu bemerken… Nachdem alle Stöpsel und Mäuse ins Bett gefallen waren, probierten sich die „Erwachsenen“ an ihrer Wortgewandtheit beim „Tabu“ spielen: „Rex“ – „Schäferhund!“ – „Nein, sein Beruf“ „Komissar!“ ![]() FR.07.07.2006 – 6.TAG Der letzte Trainingstag war angebrochen. Der Tag stand ganz im Zeichen des Stabhochsprungs und der gebrochenen Stäbe... Die Profis versuchten am Vormittag ihre Form für die anstehende öM zu finden uns so mancher Sprung ließ erahnen, dass wir die Olympianeunte von Sidney unter uns hatten... ... weil wir vorher von gebrochenen Stäben gesprochen haben: Alexander wurde damit in die Reihe der „wahren“ Strabhochspringer aufgenommen und Elin schaffte das Kunststück am Nachmittag mit dem Bambusstaberl… Die Vormittagseinheit der „Anderen“ wurde vom Hochsprung geprägt und zum Abschluß gabs den Höhepunkt des Tages: die gemischte Staffel! Ziemlich verausgabt kamen wir an diesem Tag zum Mittagstisch und mussten dann gleich vom Coach Thomas vernehmen, dass wir uns um 14.45 schon wieder zum Basketballtraining versammeln mussten. Zu spät kommen wurde nicht toleriert und wurde mit Liegestütz oder Liniensprints bestraft. Zur Freude des Coachs waren wenige pünktlich erschienen und so standen vor der Einheit noch Liniensprints am Programm… Danach gab’s viele Übungen mit dem Ball und zum Abschluß wieder ein hart umkämpftes Match... Danach gabs für die „Anderen“ noch die letzte, sehr produktive Staberleinheit... Ein letztes sehr gutes Abendessen und dann gings ans Abschiednehmen vom Thomas, Klaus und Clemens, die bereits am Abend abreisen mussten... Alle anderen trafen sich noch zu einem Videostudium der Staberlsprünge die von Hubert sehr kritisch kommentiert wurden – aber es wird schon werden... SA. 08.07.2006 – 7.TAG Noch ein letztes Frühstück und dann gings ab in die Autos Richtung Wien! Schön wars und wie immer viel zu schnell vorbei. Hoffentlich gibt’s eine Wiederholung im nächsten Jahr!! |